Tätigkeitsbereiche


Neben der Behandlung üblicher HNO-Erkrankungen haben wir uns auf die Diagnostik und Therapie besonderer Symptome spezialisiert:

Allergien

Von allergische Reaktionen sind in den letzten Jahren immer mehr Menschen betroffen. Die Reaktionen reichen von Beeinträchtigungen wie häufigem Niesen, Augenjucken usw. bis hin zu krankhaften Veränderungen der Haut oder anderer Organsysteme. Nicht behandelte Allergien verschlimmern sich meist mit der Zeit und können zu chronischem Husten, Auswurf, Atemnot und allergischem Asthma führen. Verantwortlich für die allergische Reaktion in unserem Körper sind Allergene wie z.B. Pollen, Milben und Pilze, die durch Prick- und Provokationstests identifiziert werden können. Des weiteren führen wir Blutuntersuchungen durch, die Allergieaktivitäten erkennen lassen. Die benannten Allergieuntersuchungen sind im Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und werden in unserem Zentrum ambulant durchgeführt. Auf Wunsch bieten wir Ihnen auch Selbstzahlerleistungen wie Neuraltherapie und Akupunktur an für diesen Bereich an. Bitte sprechen Sie uns an, Sie erhalten einen gesonderten Termin.

Schnarchen

Die Schlafmedizin unterscheidet zwischen zwei Typen von Schnarchern einmal die gewohnheitsbedingten (primären, habituellen) Schnarcher, bei denen das Schnarchen eine laute aber harmlose Störung ist, und krankhafte Schnarcher. Bei krankhaften Schnarchern können unterschiedliche Ursachen in Frage kommen, die in jedem Fall fachärztlich abgeklärt werden sollten. Bei krankhaften Schnarchern kann es vermehrt zu Atemaussetzern während des Schlafens kommen, was zu Tagesmüdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit führen kann. Langfristige Folgen des gestörten Schlafens können aber auch Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche sein. Mediziner bezeichnen diese Störung als Schlaf-Apnoe-Syndrom, dessen Ursache anatomisch bedingte Verengungen, die die Luftzufuhr plötzlich stoppen, oder Fehlsteuerung des Gehirns sein können. In der Schnarchdiagnostik untersucht man die individuelle Ursache für das Schnarchen und das Risiko für das Herz-Kreislauf-System des Patienten sowie die Möglichkeiten einer Behandlung. Zum Schlaflabor des Fachkrankenhauses Coswig bestehen enge Kontakte, so dass die weitere Betreuung der mit einer Maske versorgten Patienten optimal gestaltet werden kann.

Hörsturz

Der Hörsturz trifft die betroffenen Menschen meistens wie ein Blitz aus heiterem Himmel - also ohne Vorwarnungen und führt zur verschieden starkem Hörverlust bis zur Taubheit. Wir betrachten die Ursachen der Erkrankung ganzheitlich und beziehen die Diagnostik im Mund-Kiefer-Bereich und der Halswirbelsäule mit ein. Es erfolgt eine individuell angepaßte ambulante Therapie.
Die Patienten fühlen oft einen starken Druck auf dem erkranktem Ohr und beschreiben dies mit dem Gefühl einen Wattebausch im Ohr zu haben. Dazu kommen häufig subjektiv wahrgenommene Ohrgeräusche wie Pfeifen und Rauschen. Auslöser des Hörsturzes ist eine akute Durchblutungsstörung des Innenohres, mit der Folge, dass die Sauerstoffzufuhr der feinen Haarzellen im Ohr verhindert wird. Als ursächlich für den Hörsturz werden z.B. Stress, Virusinfektionen oder eine Immunschwäche benannt. Die rasche medizinische Versorgung mit Diagnostik (Audiometrie) und speziellen Medikamenten (Infusionen) der Patienten ist die beste Voraussetzung für gute Heilungschancen und somit der Wiederkehr des Hörvermögens. Die Hörsturzbehandlung von Patienten kann bei uns in aller Regel ambulant erfolgen, sofern die Patienten sich zu Hause die nötige Ruhe gönnen können.

Stimm- und Sprachstörungen

Heiserkeit bis zum Ausbleiben der Stimme, ein brüchiger, belegter oder veränderter Stimmklang sollten Sie nach spätestens 2 Wochen zu Ihrem HNO-Arzt führen. Die Ursachen können hormonell, organisch (Entzündungen/Lähmungen nach Operationen), psychisch oder funktionell (häufig bei Sprech-Berufen - Überstrapazierung der Stimme) bedingt sein. Aber auch ein  Aufstieg von Magensäure (Reflux) kann dies auslösen.

Bei der Therapie arbeiten wir eng mit den Logopäden zusammen, die einen individuellen Therapieplan erstellen und durchführen. Bei anatomischen Veränderungen (Stimmlippenknötchen, Tumore) hilft eine Operation, die Stimme wieder herzustellen.